Meine Ex sagt …

… so eine Trennung von einem Mann ist ja irgendwie auch wie der Mauerfall. Endlich hat das Eingesperrtsein ein Ende, sie könne wieder durch die Gegend streunen, frei, lustvoll und ohne Rechenschaftspflicht tun und lassen, was sie wollte. Ich sagte ihr, dass mir der historische Vergleich etwas hinke.

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Gegen die Staatssicherheit

Es ist schon der 20. November im Herbst 89: Vom Dom aus startet die große Demonstration zur Verwaltung der Staatssicherheit in der Walther-Rathenau-Straße. Wieso eigentlich jetzt noch, wo doch sogar schon der Mauerfall zurückliegt? In dieser entspannteren Lage versucht die Führung der DDR, an der Macht zu bleiben. Aus SED wird PDS, aus „Staatssicherheit“ wird „Nationaler Sicherheitsdienst“.

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Junger Jazz after Work

Jazzige Klänge in lockerer Atmosphäre und neben gastronomischem Angebot sind das Markenzeichen der After-Work-Konzerte im Gesellschaftshaus. Am Donnerstag, 7. November, gastiert mit Stephan Gebauer sowie Maximilian und Marvin Müller ein junges Magdeburger Jazztrio im Gartensaal.

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Pölitz und Bach kommen in die „Anstalt“

Davon habe sie geträumt, sagt Marion Bach, „für mich ist das wie ein Ritterschlag, in die ,Anstalt’ zu kommen“. Gemeinsam mit Zwickmühlen-Gründer Hans-Günther Pölitz wird die Magdeburger Kabarettistin „eingewiesen“. Als Begründung lässt vermuten, dass die Beiden sich als OSTentativ und OSTensibel, also als dauerhaft vorzeigbar erwiesen haben, sowie auch die entsprechende Ossifikation, also genügend Mumm in den Knochen haben, verknöcherte Verhältnisse zu analysieren.

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Hengstmanns andere Seite: Kein Tag wie jeder andere

Es gibt so Tage im Leben an die man sich genau erinnern kann. Ob nun gute Tage oder schlechte Tage, das sei dahin gestellt. Aber man erinnert sich. Oftmals eben sehr genau. Grundlage der Erinnerungen ist völlig klar: Jene an welche man sich erinnert, da muss man dabei gewesen sein. Also bei dem Ereignis an das man sich erinnert. An meine Geburt kann ich mich allerdings nicht erinnern, obwohl ich persönlich dabei war.

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Gänsehaut, Lachen und Nachdenklichkeit

Es finden sich Menschen, die sich nicht kennen. Was bewegt sie und wohin bewegen sie sich? Warum? Wer gibt den Weg vor, wer läuft mit? Wie einst im Herbst 1989 finden sich heute Leute, begeben sich auf einen gemeinsamen Weg, von dem sie zunächst nur den Start kennen: das Schauspielhaus. „Utop 89“ führt sie auf einen Weg zwischen Geschichte und Selbsterkennen.

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